Taijiquan Sächsische Schweiz

Impressionen in Bild, Film & Text

Eine Stele in China...

2011 bekamen wir die Nachricht aus China, Meister Li beim Errichten einer Stele zu helfen und finanziell zu unterstützen. Am Geburtsort des Bajiquan-Großmeisters Li Shu Wen in Cangzhou soll ein Stelenwald zu Ehren des Großmeisters und seiner direkten und berühmten Schüler errichtet werden. Meister Li´s Lehrer war einer dieser Schüler und entsprechend wurde er auch mit einer Stele geehrt. Auf dieser Stele stehen aber nicht nur die Namen der Generation von Schülern des Meisters, sondern auch dessen Schüler u.s.w. Und so bekamen wir nach der Einweihung die Bilder zugeschickt und lasen entsprechend unsere Namen auf der Rückseite der Stele in der 8. Generation. Was für eine Ehre. Man würdigte unsere "Verdienste" die Kunst des Bajiquan in den Westen zu tragen... Der Ehrungen zuviel (Stammbuch, Stele...) versuchen wir derweil all unsere Aufgaben und unser tägliches Training zu erfüllen, auf dass wir uns würdig erweisen... Für mit Ruhm bekleckern und in Einbildung baden reicht die Zeit nicht, daher hier nur 2 Bilder und fertig...

 

2010: MDR-Film Beitrag und Dreh mit der Dresdner Filmemacherin Bettina Wobst

Schon einmal hatte der MDR angefragt, Meister Li Suiyin bei seinem Besuch in Dresden zu filmen.Diesmal hatte es geklappt.Die Autorin und Filmemacherin Bettina Wobst aus Dresden war 2 Tage mit uns unterwegs und filmte uns beim Training, ganz im Privaten, beim Besuch auf der Festung Königstein und führte ein ausführliches Interview mit Meister Li durch. Der Beitrag wurde dann am 17.11.2010 im SACHSENSPIEGEL-EXTRA unter dem Titel: „Tai Chi-Sachsen als bessere Chinesen?“ gesendet. Die Redaktion fand die sehr enge Beziehung des Tai Chi-Lehrers zu seinen Schülern und sein Wunsch, dass diese in Zukunft auch international erfolgreich werden,besonders spannend. Es wurden sehr schöne Bilder vom Unterricht im Camp und beim Üben auf der Festung Königstein im Sonnenuntergang. (siehe Video oben: privat gedreht für Meister Li, daher unübersetzt). Besonders Herzlicher Dank nochmal an Bettina Wobst, die sich in allem Terminstress viel Zeit für uns nahm und an Thomas Strube, der in seiner "Erholungs-und Besichtigungszeit" wiedereinmal übersetzen musste.

Tai Chi auf der Brühlschen Terrasse

Als Kooperationspartner zum Dresdner China-Jahr der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2008 "China-in-Dresden" durfte ich mehr als 8 große Veranstaltungen mit begleiten oder gestalten. Das "Highlight" war sicherlich ein Tai Chi-Kurs der jeden Freitagvormittag mitten auf der Brühlschen Terrasse vor dem Lipsiusbau von April bis September stattfand und an dem insgesamt ca. 200 Menschen teilnahmen bzw mitmachten. Ein Deutscher als "Botschafter der chinesischen Tai Chi-Kultur" mitten in den Veranstaltungen und Kunstausstellungen über China. An dieses außergewöhnliche Projekt erinnere ich mich ganz besonders gern. Übrigens, wie ich feststellen konnte, auch heute noch so mancher Dresdner und Mitarbeiter der SKD...An dieser Stelle nachträglich Herzlichen Dank an Robert Jahrisch von der auftraggebenden Agentur und dem Projekt-Team von "China in Dresden in China" der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden für das große Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit. Und natürlich Herzlichen Dank an all die treuen und unerschrockenen TaiChi-Übenden auf der Brühlschen Terrasse...

In diesem Artikel habe ich nach diesem grandiosen China-Jahr auch ein wenig meine Eindrücke und einen nie dagewesenen Presserummel um meine Tätigkeit verarbeitet: Mein persönliches China in Dresden 2008



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